FAQ

Was müssen Sie als Kunde/Kundin beachten, bevor Sie einen Übersetzungsauftrag vergeben?

Es gibt einige wichtige Punkte, die bei der Vergabe einer Übersetzung zu beachten sind: 

1. Prüfen Sie, ob der Übersetzer die notwendige Qualifikation (staatlich geprüfter Übersetzer oder Diplom-Übersetzer) besitzt. Das ist besonders wichtig, weil in Deutschland die Berufsbezeichnungen Übersetzer und Dolmetscher nicht geschützt sind. Folglich kann sich jeder Übersetzer oder Dolmetscher nennen. 

2. Vergewissern Sie sich, wenn Sie beglaubigte Urkundenübersetzungen benötigen, dass es sich um einen Übersetzer handelt, der von einem Gericht ermächtigt ist, die Echtheit des Originaltextes und die Vollständigkeit seiner Übersetzung zu beglaubigen. 

3. Geben Sie an, zu welchem Termin, zu welchem Zweck sowie für welche Zielgruppe und welches Zielland die Übersetzung benötigt wird. 

4. Prüfen Sie vorher, ob alle zur Übersetzung anstehenden Textvorlagen klar formuliert, allgemein verständlich und gut leserlich sind. 

5. Für den Fall von Übersetzerfehlern, die nicht selten gravierende Folgen haben können: Fragen Sie nach, ob der Übersetzer über eine – auch für Deutschland gültige – Berufs- bzw. Vermögenshaftpflichtversicherung verfügt. 

6. Bei Fachtexten: Stellen Sie dem Übersetzer möglichst ausführliche sachbezogene Terminologien, Zeichnungen, Abbildungen, Vorkorrespondenz und Referenzmaterial zur Verfügung. Erläutern Sie Abkürzungen, die in Ihrem Umfeld üblich sind, die aber der Übersetzer möglicherweise nicht kennt.

Informationen zum Berufsbild

Ungarisch-Übersetzer übertragen schriftliche Texte als Kommunikationsschnittstelle und müssen neben sehr gründlicher Sprachkenntnis zwei wesentliche Voraussetzungen für den Beruf erfüllen: sie müssen das notwendige Sachwissen und ein gründliches prozessbezogenes Wissen vorweisen können. Zudem müssen Ungarisch Übersetzer über interkulturelle Kompetenz verfügen, damit der Text bei der Kommunikation über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg seine Funktion erfüllen kann. 

Staatlich geprüfte Ungarisch-Übersetzer haben eine staatliche Prüfung für Übersetzer erfolgreich abgelegt. Das bezeugt, dass sie über die notwendige Qualifikationen, einen entsprechenden Hochschulabschluss, sowie über Erfahrung, Wissen und Können verfügen. Diese Bezeichnung ist insofern wichtig, weil die Berufsbezeichnung “Ungarisch Übersetzer” nicht geschützt ist, und sich dadurch jeder als Ungarisch Übersetzer bezeichnen kann.

Gerichtlich beeidigte Ungarisch-Übersetzer sind von einem deutschen Landgericht ermächtigt, ihre Übersetzungen in die ungarische oder aus der ungarischen Sprache zu beglaubigen, indem sie diese unterzeichnen sowie mit ihrem Stempel und einem Beglaubigungsvermerk versehen. Durch die Erstellung einer beglaubigten Übersetzung bürgen sie für die Echtheit des Dokumentes, welches anschließend bei Gerichten und Behörden eingereicht werden kann.